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Das Friedensdorf San José de Apartadó muss leben!
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14-05-07 22:10
Das Paramilitär ermordet Francisco -Todesdrohungen an San Jose de Apartadó

By COMUNIDAD DE PAZ





WICHTIGE EILMELDUNG: Todesdrohung im Friedensdorf
von Leila Dregger

San José de Apartadó, das kolumbianische Friedensdorf, das in diesem
Jahr den Aachener Friedenspreis erhält, ist von einem neuen Massaker
bedroht. Paramilitärische Gruppen kündigten an, Bewohner in San
Josecito, La Union und anderen Gemeinden des Friedensdorfes Bewohner
umzubringen. Keiner der Anführer werde überleben, so die Drohung,
Todeslisten und entsprechende Befehle seien schon vorhanden. Die
Drohung ist durchaus ernstzunehmen: Bereits 168 Bewohner wurden von
bewaffneten Gruppen ermordet. Und gestern, am Montag, 14. Mai, wurde
FRANCISCO PUERTA, Sprecher der Bauern eines anderen Dorfes in Apartadó
mitten auf der Straße von Paramilitär erschossen. Die Polizei sah
tatenlos zu.
Die Bewohner von San José de Apartadó, die mit ihrem Dorf mitten in
Bürgerkrieg einen Samen der Hoffnung für ganz Kolumbien legen, bitten
die internationale Öffentlichkeit um Hilfe. Der wirksamste Schutz
besteht in Präsenz internationaler Besucher und in Briefen an den
Präsidenten und die kolumbianische Regierung, die zeigen, dass dieses
Dorf nicht unbeachtet angegriffen werden darf.

Leila Dregger

Hier finden Sie die Orginalnachricht der Friedensgemeinschaft und weiter unten einen Protestbrief an Präsident Alvaro Uribe (nur auf spanisch), um auf diesen grausamen Tatsachenzu antworten:
Herzlichen Dank.



DAS PARAMILITÄR ERMORDET FRANCISCO

Die dauernden Todesfälle, Agressionen und Drohungen gegen die Gemeinschaft hören nicht auf, jede Art der Zerstörung wird gegen uns angewandt- soziale Investitionen werden als Kriegswaffe eingesetzt, der Druck, der Tod und die Drohungen des Paramilitär ein gemeinsamer Aktion mit den öffentlichen Kräften. Unsere geschichtliche Aufgabe auf der Suche nach Alternativen des Respekts gegenüber der Zivilbevölkerung ist, von diesem bewaffneten Konflikt Zeugnis abzulegen, damit eines Tages die Menschheit diese terroristischen Akte verurteilen kann. So müssen wir wieder Zeugnis ablegen eines Mordes gegen die Humanitären Zonen und gegen die Gemeinschaft an sich
- Heute, Montag, der 14 Mai um 7h morgens, wurde vor der Transportzentrale in Apartadó FRANCISCO PUERTA, von Paramilitär umgebracht. Puerta war Leiter der Bauern und ehemaliger Koordinator der Humanitären Zone vereda Miramar. Zwei Paramilitär haben sich ihm genähert an dem Laden vor dem Terminal, an dem er saß, haben mehrmals auf ihn geschossen, und sind in aller Ruhe gegangen, durch die Polizisten hindurch, die rundherum standen.
Außerdem, war heute um 7.30 morgens eine Gruppe von 6 Paramililtärs in Zivil mit großen Waffen in el Mangolo (Ein Vorort von Apartadó, auf dem Weg nach San José, wo immer die Polizeikontrollen stattfinden) und andere 4 Paramilitäes waren, auch in Zivil, mit kurzen Waffen, in tierra amarilla. Das Militär und die Polizei befinden sich 2 Minuten entfernt von dieser paramilitär-Präsenz
-Am 13 Mai kam ein Verkäufer von Apartadó um 10.40h, und hat mehreren Menschen gegenüber erwähnt, dass das Paramilitär in den Stadtteilen von Apartadó verbreite, dass sie ein Massaker in der Comunidad de Paz geplant hätten.
- Am 9 Mai um 7:10 a.m. wurden drei Landwirtinnen, die der Gemeinschaft nahe sind, von drei Paramilitärs festegenommen in el Mangolo, am Ausgang von Apartadó Richtung San José. Die drei Männer hatten kurze Waffen und trugen Zivil,Kommunikationsradios (walkie-talkies?) und stellten sich als Aguilas Negras vor (Schwarze Adler, eine Paramilitärische Gruppe). Den Frauen wurde gesagt, dass sie gesucht wurden und dass sie umgebracht werden würden. Sie nahmen sie mit zu dem Ausgang von Apartadó, wo die Polizeistation ist.
Dort baten sie sie um ihre Ausweise und begannen, per Radio ihreDaten durchzugeben, und durch das Radio wurde geantwortet, dass es nicht die richtigen seien, dass sie sie beschreiben und freilassen sollten. Anschließend haben die Paramilitärs die Frauen fotografiert und sagten ihnen, dass sie, wenn irgendetwas über diese Situation bekannt würde, ermordet werden würden, dass sie in der Nähe sein würden, denn der Befehl sei, dise Hurensöhne der Friedensgemeinschaft anzufangen umzubringen.
Die Paramilitär beschimpften sie und sagten ihnen, dass sie ein Liste besitzen, dass sie für diesmal fein raus seien, aber dass sie nicht Triumph singen sollten, weil sie schon den Befehl hätten, nach San Josesito, la Unión und die anderen Höfe hinein zu gehen und ein Massaker zu machen.
Die Frauen sagten, dass sie das bitte nicht machen sollten, und die Paramilitärs antworteten, wütend, dass das schon koordiniert sei und dass der Befehl schon gegeben sei, dass man mit Polizei und Militär nicht spielen könne und dass sie schon dafür sorgen würden, respektiert zu werden, dass Polizei und Militär ihnen auch die Namen gegeben habe, wen es umzubringen gebe.
Die Frauen wurden nach verschiedenen Leitern der Friedensgemeinschaft und Begleitern der Gemeinschaft gefragt, ihnen wurde gesagt, dass diese Hurensöhne nicht davon kommen würden, dass der ganze Bereich um San José nur Guerrilla sei, dass nach zwei Jahren Polizeipräsenz im Dorf immer noch sehr wenige mit ihnen zusammen arbeiten, und die anderen seien Hehler und Koopertionspartner der Guerrilla.
Nachdem sie sie eine halbe Stunde festgehalten hatten und sie beschimpft hatten, und immer mehr Bedrohungn machten, ließen sie sie frei, wiederholend, dass sie umgebracht würden, wenn etwas von der Situation publik würde.

COMUNIDAD DE PAZ DE SAN JOSE DE APARTADO
Mayo 14 de 2007
www.cdpsanjose.org

--------------

An:
Doctor
ALVARO URIBE VELEZ
Presidente de Colombia
Carrera 8 n.7-26 – Palacio de Nariño – BOGOTA
Fax – tel.
[email protected]

Respetuoso saludo
Con tristeza y desconcierto recibimos señor Presidente la noticia del asesinato del campesino FRANCISCO PUERTA, líder de la zona humanitaria de la vereda Miramar, perteneciente a la Comunidad de Paz de San José de Apartadó. De acuerdo a la denuncia que nos ha sido enviada, a las 07:00 horas de ayer 14 de mayo, dos paramilitares dispararon contra FRANCISCO frente al terminal de transporte de Apartadó, marchándose tranquilamente en una zona controlada permanentemente por la Policía.
Al parecer las amenazas de nuevos asesinatos y masacres contra esta comunidad campesina se están haciendo efectivas. Como en los peores tiempos del control paramilitar en Urabá, cuando el Generla Rito Alejo del Rio, entonces comandante de la Brigada XVII, negaba la existencia del fenómeno paramilitar, de nuevo se observan paramilitares con armas cortas y largas en la vía que de Apartadó conduce al corregimiento de San José. Hablamos concretamente del Barrio Mangolo y del punto conocido como Tierra Amarilla, en los cuales últimamente se han visto paramilitares armados que amenazan a los pobladores a tan solo dos minutos del sitio donde se encuentra la Policía y el Ejército. Precisamente el 9 de mayo estos paramilitares amenazaron de muerte a tres mujeres de la zona de San José y confirmando por radio que no pertenecían a la comunidad de paz, las dejaron ir. De acuerdo a la denuncia, los paramilitares (ahora conocidos como Águilas Negras) han recibido la orden de asesinar selectivamente a los miembros de la Comunidad de Paz y de preparar la realización de masacres en sus zonas humanitarias, tal como lo están diciendo los mismos paramilitares en los barrios de Apartadó.
Solicitamos al señor Presidente intervenir decididamente para que la justicia identifique y procese a los autores materiales e intelectuales del asesinato de FRANCISCO PUERTA y de las más de 500 violaciones graves a los derechos humanos de los miembros de la Comunidad de Paz de San José de Apartadó. Esperamos que la acción del señor Presidente pueda detener el plan de exterminio que se está reactivando contra esta comunidad campesina que ha tenido la sabiduría y la valentía de oponer a la violencia de todos los actores armados, su resistencia noviolenta en defensa de la vida y el territorio.
Agradecemos su atención y le solicitamos comedidamente una respuesta a la presente solicitud.

Atentamente,


Con copia a:

Dr. Francisco Santos
Vicepresidente de la republica de Colombia
[email protected]

dr. Carlos Franco Echevarria
Director del Programma Presidencial de Derechos Humanos e
de Derecho Internacional Humanitario
[email protected]
[email protected]

Fiscal General de la Nacion
Mario Iguaram
[email protected]
[email protected]
[email protected]

Dr. Edgardo Josè Maya Villazòn
Procurador General de la Naciòn
Carrera 5° N° 15-80 Santafè de Bogotà, Colombia
[email protected]
[email protected]
[email protected]

Dr. Volmar Antonio Pèrez Ortiz
Defensor Nacional del Pueblo
Calle 55 N° 10 -32 Santafè de Bogotà, Colombia
[email protected]
[email protected]

Defensor del Pueblo Seccional de Uraba
Daniel Antonio Sastoque Coronado
[email protected]

Defensor Comunitario San José de Apartadò
Ruben Dario Diaz Lotero
[email protected]

CIDH Corte Interamericana por los Derechos Humanos
Pablo Saavedra Alessandri, Secretario
[email protected] ( San José de Costa Rica, Costa Rica)
fax

- Mision permanente de Colombia ante las Naciones Unidas de Ginebra
[email protected]

Organismos Internacionales:

- Alto Comisario ONU por los derechos humanos en Colombia
Sr. Juan Pablo Corlazzoli ( Representante para Colombia)
Liliana Valiña ( Representante Adjunta )
Dorys Delgado ( Asistente representante Adjunta)
[email protected]


- UE Delegaciòn de la Comisiòn Europea para Colombia y Ecuador
Adrianus Koetsenruijter ( jefe de la Delegacion de la Comision Europea )
Maria Gotsi [email protected]
Jeannette Thompson [email protected]





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